Tansania - Loiborsoit
DANKT FÜR DAS TRINKWASSER!
Lage/Wassersituation: Arusha District - südlich vom Serengeti Nationalpark
Es gibt einen 10 Jahre alten Brunnen mit einer Tiefe von 120 Metern für 10.000 Menschen im Umkreis von 50 km. In diesem Brunnen ist eine Unterwasserpumpe installiert, die um die 500 Liter in einen Wasserspeicher mit 36.000 Liter Fassungsvermögen pumpt. Dieser ist allerdings noch nie voll geworden.
Wir führten eine radiästhetische Wassermutung durch und konnten Wasser in einer Tiefe von ca. 120 m feststellen.
Partnerorganisation: "Maji Tech"
Brunnenpate: Soroptimist International Club Wels
Projektkosten: Euro 22.000,--
Sauberes Trinkwasser für: ca. 10.000 Menschen
Brunnentiefe: 120 m
Projektstand: Das Massai Gebiet wurde im Oktober 2009 von uns besichtigt und in unsere Projekte aufgenommen. Als Dank für die Projektaufnahme veranstaltete das Dorfkomitee ein kleines Fest. Zur Feier des Tages wurde eine Ziege geschlachtet. Dies hat bei den Massai eine hohe Bedeutung.
Warum Loiborsoit? Alle drei Tage darf hier ein Haushalt (mind. 5 Personen) einen Kanister mit Wasser holen. Ein kleiner Kanister kostet 100 Tansanische Schillinge, ein Kanister mit 500 Liter kostet 2.000 Tansanische Schillinge (1 Euro). Dieses Geld wird zur Erhaltung des Brunnens sowie für die Treibstoffkosten für das Stromaggregat verwendet.
In der Region haben Massai 7 Brunnen mit der Hand gegraben. Die Brunnen sind 25 bis 50 Meter tief und haben einen Durchmesser von über 2 Metern. In diesen Brunnen stehen 9 bis über 20 Menschen nach unten und jeder reicht dem nächsten einen Kübel weiter nach oben, bis das Wasser an die Tränke gelangt.
Das reinere Wasser wird in Kanister für die Menschen gefüllt und das schmutzigere Wasser wird in die Tränken für das Vieh geschüttet. Aber auch dieses Wasser ist kein Trinkwasser und reicht nur annähernd für die Bevölkerung und deren Tiere aus.
Der Weg zu diesen Wasserstellen ist auch sehr gefährlich. Vor einem Jahr ist eine im neunten Monat schwangere Frau, welche Wasser holte, von einem Löwen angefallen worden.
Seit den letzten Monaten sterben immer mehr Menschen und Tiere an dem verschmutzten Wasser. Seit der letzten Zählung wurden 36.936 Tiere wie Ziegen, Hühner, Schafe und Esel gezählt. Die Menschen erkranken an Cholera u.ä., die auf Grund der fehlenden medizinischen Versorgung nicht behandelt werden kann. Es gibt ein der ganzen Region kein einziges Krankenhaus.






